18.06.2018, abgelegt unter Balkon, Garten, Urban

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Hier steht ein inhaltlicher Text, der durch besondere redaktionelle Bearbeitung viel Liebe erfahren hat.

Gartencenter oder Wochenmärkten haben immer die gleichen Blumen im Angebot. Oft sind Exoten dabei, die einheimische Gewächse verdrängen. Akeleien, wilde Primeln und Wildrosen sucht man vergebens. Dabei wären diese Pflanzen ein Gewinn für Bienen und Schmetterlinge.

Ingo Kowarik hat einen Traum. Darin ist in Gartencentern nicht nur botanische Einheitsware aus allen Ländern der Welt zu finden, sondern es werden auch einheimische Pflanzen aus der Region sowie alte Sorten von Zierpflanzen verkauft – etwas teurer und versehen mit einem speziellen Etikett. In seinem Traum blühen in den Gärten Akeleien, wilde Primeln und Wildrosen ? und nicht nur Stiefmütterchen, Begonien und Rhododendron.

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Schmetterlinge flattern, Bienen summen und die Hecken setzen sich nicht aus Thujasträuchern zusammen, sondern aus Schlehen-, Wildrosen- und Haselnussbüschen. „Das würde helfen, die regional differenzierte biologische Vielfalt zu bewahren“, sagt der Professor für Ökosystemkunde und Pflanzenökologie der Technischen Universität Berlin.

Allerdings sieht es derzeit nicht so aus, als würde sein Traum bald wahr werden. „Die globalisierte grüne Industrie schwemmt überall die gleichen Pflanzen auf den Markt. Regionale Besonderheiten sind kaum dabei“, sagt Kowarik. Sehr bedauerlich sei das. „Mehr Vielfalt bei Wild- und Kulturpflanzen macht einfach Freude und sie ist für die Tierwelt wichtig – etwa für Bienen und Schmetterlinge, die einheimische Blüten bevorzugen“, sagt der Ökologe.

Dieses Bild zeigt … blah blah blah


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